0618 Bürogebäude München Bürkleinstraße

Generalsanierung eines bestehenden Bürogebäudes

, München, LP 1-8, BGF O.I. 2.390 m²

Bauherr: JP Commercial II S.à.r.l., c/o Jargonnant Partners, München
Landschaftsarchitekten: GTL Landschaftsarchitekten, Kassel
Tragwerksplanung: IB Brandl + Eltschig, Freising
Technische Ausrüstung: IB Spiegl GmbH, München
Elektrotechnik: IB Spiegl GmbH, München
Bauphysik: PMI GmbH, Unterhaching
Brandschutz: ÖKOTEC Sachverständige, Gundelsheim
Ausschreibung: Linsmayer Projekte GmbH, München
Bauleitung: Linsmayer Projekte GmbH, München

Das Bestandsgebäude wurde 1964/65 durch die Bayerische Hausbau mit Architekt Maximilian Drechsler realisiert. Das Haus setzte mit seiner konsequenten Lochfassade aus Muschelkalk mit Metall-HolzVerbundfenstern und seinem turmartigen, 7-geschossigen und 23 m hohen Baukörper ein markantes Zeichen am damals gerade im Bau befindlichen Altstadtring. Nach über 40 Jahren wechselvoller Nutzung wurde das Gebäude generalsaniert.

Der Umbau erweist der ursprünglichen Architektur Respekt, ist aber als Neuinterpretation erkennbar. Die Öffnungsmaße bleiben erhalten und werden von neuen, mehrschichtigen Fensterelementen gefüllt. Die Fassade hat wie das Original eine Bekleidung aus Kirchheimer Muschelkalk, sie erhält durch ihr genau geplantes Fugenbild ein neues, subtil wahrnehmbares Gliederungsmuster. Das Erdgeschoss wird durch dunkle Metallpanele mit flächenbündigen Glasflächen zu einer deutlichen Sockelzone. Der Haupteingang ist durch eine Auskleidung aus Messingplatten markiert, der bisherige Parkplatz wird durch die neue Freiraumgestaltung zu einer attraktiven Vorzone. In der Lobby setzt eine gefaltete Messingwand das Motiv des Haupteingangs fort und führt den Besucher zum Treppenraum.