2201 Moosaik Starnberg
Neubau eines Urbanen Gebiets mit Quartierstiefgarage
, Starnberg, LP 1-4, BGF O.I. 63.100 m²Bauherrnschaft: Moosstraße Immobilien GmbH & Co. KG, Starnberg
Landschaftsarchitektur: grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb, Freising
Tragwerksplanung: Seidl & Partner Gesamtplanung GmbH, München & Regensburg
Technische Gebäudeausrüstung: Seidl & Partner Gesamtplanung GmbH, München & Regensburg
Elektrotechnik: Seidl & Partner Gesamtplanung GmbH, München & Regensburg
Bauphysik: Seidl & Partner Gesamtplanung GmbH, München & Regensburg mit Kurz und Fischer GmbH Beratende Ingenieure, Feldkirchen-Westerham
Brandschutz: STEINHOFER Ingenieure GmbH, Regensburg
Spezialtiefbau: Seidl & Partner Gesamtplanung GmbH, München & Regensburg
LP 5, Ausschreibung & Bauleitung, Projektsteuerung: HP Ingenieure GmbH & Co. KG, Gelting
Architekten: Riepl Kaufmann Bammer Architektur, Wien, pedevilla architekten, Bruneck, Peter W. Schmidt Architekten, Pforzheim
Unter dem Namen Moosaik – das verbindende Quartier soll am östlichen Ortseingang Starnbergs auf rund 3,5 Hektar, aus einem Gewerbegebiet ein nachhaltiges und vielfältiges Quartier für Wohnen, Arbeiten, Leben und Kultur entstehen.
Anspruchsvolle Architektur mit viel Holz und Grün soll die leeren Hallen und maroden Gebäude ersetzen, die derzeit das Bild auf der vollversiegelten Fläche prägen. Das aktuelle Gewerbegebiet zwischen Petersbrunner Straße und Moosstraße ist für die Ansiedlung von neuen Unternehmen nicht mehr zeitgemäß. Die geplante Entwicklung eines vielseitig nutzbaren Gebietes, in dem Arbeiten, Wohnen und Freizeitgestaltung möglich wird, ist deshalb für die weitere Belebung der Stadt Starnberg von großer Bedeutung. Es ist ein Beispiel für die notwendige Nachverdichtung im städtischen Umfeld ohne zusätzliche Bodenversiegelung.
Es sollen ca. 80.000 qm Geschossfläche entstehen, für Gewerbe, Praxen, Hotellerie, Gastronomie und sonstige Nutzungen inklusive einer Kita und möglicher öffentlicher Einrichtungen. Darüber hinaus wird Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten geschaffen – darunter auch besondere Wohnformen wie zum Beispiel Wohnen im Alter inklusive Pflege. So soll sich die Mischung aus Wohnen, Dienstleistung und Arbeiten sowie Freizeit und Kultur im Stadtquartier selbst als auch darüber hinaus mit der Stadt, dem See und dem Moos verbinden. Die Gebäude sollen in Holz-Hybridbauweise entstehen und erhalten eine konsequente Nutzung der Dächer mit PV, Biodiversitätsflächen, Retention und Aufenthaltsflächen für die Mitarbeiter und Bewohner.
In den Freiflächen sind Bereiche mit unterschiedlichem Charakter vorgesehen, wie z.B. ein intensiv begrüntes Moosband für den ruhigen Bereich der Wohngebäude, ein mit Großbäumen bestandener, städtischer Grünraum entlang der Gastronomie und Nahversorgungsflächen, sowie die Möglichkeit für einen Markt.
Es wurde ein Konzept entwickelt, das auf die umliegende Vegetation Rücksicht nimmt und das Moos in seiner Besonderheit schützt. Dies sieht systematisches Regen- und Grundwassermanagement, bis hin zu der Entwicklung von Moosgärten und die Verwendung von besonders resilienten, so genannten Klimabäumen vor.
Das Quartier wird oberirdisch komplett autofrei sein, die unterirdischen Geschosse werden für Mobilität jeder Art zur Verfügung gestellt. Im ersten Untergeschoss und EG ist die Unterbringung von Fahrrädern vorgesehen. Die Anlieferungen durch Kraftfahrzeuge, sowie die PKW-Stellplätze für Bewohner und Arbeitende erfolgen in der Tiefgarage.











