1808 Wohnungsbau München Werksviertel WA 2(4)

Neubau einer Wohnanlage mit Tiefgarage

, München, LP 1-9, BGF O.I. 1.896 m²

Ausgangspunkt für die Entwicklung der Teilfläche WA 2(4) ist der durch die Landeshauptstadt München entwickelte Bebauungsplan Nr. 2061 (Gebiet Werkviertel).

Auf der Teilfläche WA 2(4) wird eine Wohnanlage (Eigentumswohnungen) mit Tiefgarage geplant.

Der Bauherr beabsichtigt auf der Fläche die Errichtung von Mietwohnungen. Darüber hinaus wird eine eingeschossige Tiefgarage geplant.

Auf Basis der städtebaulichen Grundfigur wird ein Wohnhaus im westlichen Anschluss der Bebauung „Hamberger“ (WA 2 (5)) entwickelt.

Die Höhenentwicklung von max. 25 m folgt den Festsetzungen des Bebauungsplans.

Die Bebauung folgt der festgesetzten Baulinie im Süden und der Baugrenze im Norden. Im Westen und Osten wird der Baukörper kommun an die geplanten Neubauten der Nachbarn angebaut.

Erschließung
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt vom Süden über die Erika-Köth-Straße (öffentlichen Raum).
Das Haus erhält einen barrierefreien Zugang und einen barrierefreien Ausgang zum Innenhof Im Innenhof sind die Freispielflächen für die Bewohner (Kinder) geplant.
Die TG-Einfahrt erfolgt, bis zur baulichen Umsetzung der westlichen Gebäude über das Grundstück WA2(5) von der Ostseite.
Die vertikale Erschließung erfolgt über einen innenliegenden Treppenraum und Aufzug.


Gebäudetypologie
Als Gebäudetypus wird ein städtisches Haus vorgeschlagen, welches sich durch folgende Merkmale auszeichnet:
– klare Gliederung des Baukörpers mit einer prägnant gegliederten Ziegelfassade
– Vielfältigkeit an Wohnungstypen und –größen
– optimierte Haustiefen (16m) als Regelbreite für drei bzw. vierspännige Erschließungslösungen
– sinnvolle Strukturierung des Hauses und Wohnungen, auch hinsichtlich der haustechnischen, bauphysikalischen und statischen Anforderungen
– Ab einer Dreizimmerwohnung werden, „durchgesteckte“ Wohnungen angeboten
– Zentral gelegene Neben- und Versorgungsflächen (KIWA, Fahrräder, Müll etc.) sind im Gebäude oder in Eingangsnähe angeordnet
– Anordnung der Feuerwehraufstellflächen im Bereich der versiegelten Hofflächen bzw. im Zugangsbereich

Wohnen
Die Regelgeschosse sind als Vierspänner aus 1 Zimmer- bis 3-Zimmer-Wohnungen organisiert. Die meisten Wohnungen verfügen über natürlich belüftete Küchen. Die Wohnungen erhalten vorgelagerte Balkone im Süden und teilweise einen zusätzlichen Balkon im Norden. Die meisten der größeren Wohnungen werden „durchgesteckt“ geplant und erhalten somit eine gute Besonnung, Belichtung und Belüftung.
Der vorgeschlagene Wohnungsschlüssel sieht eine Verteilung wie folgt vor:

Der Nachweis der 1/3 B-Wohnungen (9 WHG) nach § 48 BayBO erfolgt verteilt über die Ebenen.
In der obersten Etage werden Loftwohnungen angeboten, welche über einen sehr hohen Luftraum im Wohn-Essbereich verfügen.

Tiefgarage
Die notwendigen Stellplätze werden in einer eingeschossigen Tiefgarage untergebracht. Die Zufahrt erfolgt vorerst über die Ostseite des Grundstücks der Nachbarn.
Der Treppenaum erhält einen direkten Zugang in die Tiefgarage.