1801 Wohnungsbau München Werksviertel WA 2(5)

Neubau einer Wohnanlage mit Tiefgarage

, München, LP 1-9, BGF O.I. 5.444 m²

Ausgangspunkt für die Entwicklung der Teilfläche WA 2(5) ist der durch die Landeshauptstadt München entwickelte Bebauungsplan Nr. 2061 (Gebiet Werkviertel).

Auf der Teilfläche WA 2(5) wird eine Wohnanlage (Eigentumswohnungen und geförderte Wohnungen) mit Tiefgarage geplant.

Auf Basis der städtebaulichen Grundfigur werden zwei in der Dimension gleiche Wohnhäuser Haus 1 westlich und Haus 2 östlich entwickelt.

Die Höhenentwicklung von max. 25 m folgt den Festsetzungen des Bebauungsplans. Lediglich nach Osten wird, bedingt durch einen geometrisch bedingten geringen Abstand zur östlichen Grundstückgrenze ein Gebäuderücksprung geplant.

Die Bebauung folgt der festgesetzten Baulinie im Süden und den Baugrenzen im Osten und Norden. Im Westen wird der Baukörper kommun an das geplante Wohngebäude des Nachbarn angebaut.

Erschließung
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt vom Süden über die Erika-Köth-Straße (öffentlichen Raum).
Die beiden Häuser erhalten ihren barrierefreien Zugang zum Innenhof über einen Durchgang östlich der TG-Zufahrt. Im Innenhof sind die Freispielflächen für die Bewohner (Kinder) geplant.
Die TG-Einfahrt erfolgt von Süden unmittelbar an der Grundstückgrenze zum westlichen Nachbarn.
Die vertikale Erschließung erfolgt über die Treppenräume der Häuser. Sämtliche Häuser verfügen über einen Aufzug der auch die Dachebene mit erschließt.


Gebäudetypologie
Als Gebäudetypus wird ein städtisches Haus vorgeschlagen, welches sich durch folgende Merkmale auszeichnet:
– klare Gliederung des Baukörpers mit einer prägnant gegliederten Ziegelfassade
– optimierte Anzahl an Treppenhäusern
– Vielfältigkeit an Wohnungstypen und –größen
– optimierte Haustiefen (16m) als Regelbreite für vier bzw. fünfspännige Erschließungslösungen
– sinnvolle Strukturierung der Häuser und Wohnungen, auch hinsichtlich der haustechnischen, bauphysikalischen und statischen Anforderungen
– Ab einer Dreizimmerwohnung werden, „durchgesteckte“ oder „übereck“ Wohnungen angeboten
– Zentral gelegene Neben- und Versorgungsflächen (KIWA, Fahrräder, Müll etc.) sind im Gebäude oder in Eingangsnähe angeordnet
– Anordnung der Feuerwehraufstellflächen im Bereich der versiegelten Hofflächen bzw. im Zugangsbereich

Wohnen
Die Regelgeschosse sind als vier- bzw. Fünfspänner aus 2 Zimmer- bis 4-Zimmer-Wohnungen organisiert. Die meisten Wohnungen verfügen über natürlich belüftete Küchen. Die Wohnungen erhalten vorgelagerte Balkone im Süden und teilweise einen zusätzlichen Balkon im Norden. Die meisten der größeren Wohnungen werden „durchgesteckt“ geplant und erhalten somit eine gute Besonnung, Belichtung und Belüftung.

Von den Wohnungen werden 30 % der geplanten Geschossfläche als EOF-Wohnungen/MMM Wohnungen – konzipiert. Diese sind im Haus 1 angeordnet. Diese Wohnungen werden barrierefrei nach DIN 18040-Teil 2 geplant. Gemäß den Abstimmungen mit der HAIII und HAIV erfolgt der Nachweis der 1/3 B-Wohnungen nach § 48 BayBO über diese 20 Wohnungen.
In der obersten Etage werden Loftwohnungen angeboten, welche über einen sehr hohen Luftraum im Wohn-Essbereich verfügen.

Tiefgarage
Die notwendigen Stellplätze werden in einer eingeschossigen Tiefgarage untergebracht. Die Zufahrt erfolgt an der Südseite des Grundstücks.
Alle Treppenräume erhalten einen direkten Zugang in die Tiefgarage.